Markus Horst - Positionen

 

  • Tiefe Steuern

Steuern sind dazu da, die Ausgaben der öffentlichen Hand zu decken. Nicht mehr und nicht weniger. Wie tiefer diese sind desto effizienter wird mit dem Geld umgegangen. Um in unserem Land einen hohen Lebensstandard für alle zu ermöglichen, ist es zwingend, dass sowohl Unternehmen, wie auch Privat Personen ihr Vermögen in die Wirtschaft investieren können und nicht in Steuern.

  • Zukünftige Energien

Die Schweiz ist seit ein Land mit sehr viel Pioniergeist. Auch im Bereich der Zukünftigen Energien sollte die Schweiz eine führende Rolle einnehmen. Wichtig ist aber, dass wir nicht zuerst alle anderen Energiegewinnungen verbieten, sondern zuerst die Zukünftigen fördern. 

Als Wasserschloss Europas ist vor allem ein Ausbau der Wasserkraftwerke voranzutreiben. In diesem Bereich liegt sehr viel potenzial, dass vor allem auch durch kleinere Kraftwerke genützt werden kann.

  • Förderung aller Regionen

Während in den Städten Investitionen getätigt werden, die durchaus auch als Geldverschwendung deklariert werden können (z.B. Tram Region Bern, Paul Klee Zentrum, uvm) fehlen diese Mittel im restlichen Teil des Kantons. Strassen werden nicht mehr saniert, Shuttlebusse für Schüler in abgelegenen Regionen werde gestrichen und dies nicht weil grundsätzlich das Geld fehlt, sondern weil dies schlicht und einfach falsch ausgegeben wird.

  • Heimatschutz 

Das Schützen unseres Ortsbildes und geschichtsträchtigen Bauten hat definitiv seine Berechtigung. Die Umsetzung, wie sie im Kanton Bern gehandhabt wird, entspricht aber nicht mehr dem eigentlichen Heimatschutz, sondern einer behördlichen Blockade. Wenn bestehende Gebäude nicht nutzungsorientiert umgebaut werden können (Innenräume), werden diese über kurz oder lang durch neue Bauten ersetzt. Eine Auswirkung, die sich meiner Meinung nach viel weniger mit dem Heimatschutz vereinbaren lässt.

 

  • Duales Bildungssystem

Die Schweiz steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Tiefe Arbeitslosenzahlen. Hoher Lebensstandard. Einer der Hauptgründe dafür ist unser Duales Bildungssystem. Mit der Arbeitslehre werden Fachkräfte ausgebildet, die dann in der Wirtschaft auch verwendet werden können. Vorstösse in der Vergangenheit, die vor allem die Anzahl der Gymnasialabschlüsse und Universätsabschlüsse an ein internationales Niveau anpassen wollten, gefährden daher unser Erfolgsmodell. Wir haben international gesehen weniger Universitätsabgänger. Wir haben aber auch international gesehen eine sehr tiefe Jugendarbeitslosenquote. Gleichen wir uns international an den jeweiligen Ausbildungsmodellen an, so spielen wir auch mit der tiefen Jugendarbeitslosigkeit.

  • Föderalismus

Entscheide müssen dort getroffen werden, wo ihre Auswirkungen zu spüren sind. Die Schweiz ist föderalistisch gegliedert, eine Tatsache, die sich bewährt hat. Zentralistische Bemühungen (z.B. die Abschaffung der Amtsbezirke) haben nicht etwa zu einer Vereinfachung geführt, sonder sind das Hauptproblem überlasteter Behörden. Zum Föderalismus gehört auch die Eigenständigkeit der Gemeinden. Diese sollen die Möglichkeit haben für ihre Kosten selber verantwortlich zu sein. Heute wird mit dem FILAG (Finanz und Lastenausgleich) der grösste Teil der Gemeindeausgaben vom Kanton bestimmt.

  • Selbstständigkeit

Internationale Verträge und Abkommen sind wichtig und müssen zum Wohle der Schweiz abgeschlossen werden. Es ist aber auch wichtig, dass wir unsere Selbständigkeit wahren. Verbesserungen und Optimierungen, die sich im Ausland bewährt haben, können übernommen werden. Nur nicht alles, dass international als Standart gilt, ist auch eine Verbesserung zum Status Quo in der Schweiz.